Künstler:innen

Unser Line-Up ist vollständig!

Wir freuen uns sehr, das Abenteuer Musikmarathon 2021 mit 13 tollen Bands und Künstler:innen zu wagen. Wie jedes Jahr sind wieder viele verschiedene Stilrichtungen und Persönlichkeiten vertreten.

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  • Chabezo

    Der Rapper, Sänger und Freestyle-MC gibt endlich ein Lebenszeichen aus seinem kreativen Künstler-Kosmos. Und dieses Lebenszeichen kann sich hören und sehen lassen. 2020 startet die CHABEZO CHRONIK: Sechs Konzept-EPs, die als Ganzes ein zusammenhängendes Kunstwerk ergeben. In sich stimmige, mit viel Handarbeit und Hingabe produzierte EPs nehmen Rapfans mit auf eine Heldenreise durch Chabezos Universum. Von klassischen Representer-Tracks über die Storytelling EP, bis zu politischen Statements, Gesellschaftskritik und deepen Einblicken in persönliche Gedanken und Emotionen: Rhymes Galore und Facettenreichtum deluxe. Seinen Ansatz von Authentizität und Detailverliebtheit führt er durch die Kooperation mit dem Illustrator “Frankenstoner” visuell konsequent weiter. Unter dem Slogan #rapgoescomic entwickeln beide eine eigene Bildsprache, die die Augen zum funkeln bringen.

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  • Drens

    Als wilder Vierer in Dortmund, Europas Schnurrbarthauptstadt gegen Ende 2017 durch eine gemeinsame Liebe zu Halloumi und Lo-Fi Melodien gegründet, haben Drens nun mit „Pet Peeves“ ihre Debüt-EP inmitten von Isolation und Frühlingsdrang geworfen. Ihre Songs geben nicht nur Fragen, sondern auch Antworten auf die vorangegangenen Probleme, sind Schulterklopfer, ein aufmunterndes Nicken und zwei Bier an der Bar. Der sich schon auf der DIY-Singlecompilation „Sunny Side Up“ kristallisierende Surf-Sound wird weiter ausgearbeitet, woran auch der Produzent einen gewissen Anteil haben dürfte: Steffen Israel, seines Zeichens Gitarrist bei Kraftklub feiert hier sein Produzentendebüt und transportiert den fuzzy Retro-Sound der Band ins Jahr 2020. Am Ende schreiten Drens hoffnungsvoll in die gleißende Sonne. Diese Wärme und Detailverliebtheit gibt den Texten eine bitter-süße Leichtigkeit, Joy Divison im Hawaii-Hemd, Surfen vor einer brennenden Küste. Die flirrende Live-Energie wird hier in Form gegossen und verwandelt öde Vororte in südkalifornische Teenage Utopias. Ist das nicht der beste Schritt für dieses neue Jahrzehnt?

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  • Eau Rouge

    sind etwas, das im Jahr 2020 schwer zu finden ist: eine Band. Nicht ein Projekt, kein Act und keine „Collabo“. Vielleicht sind ihre Live-Shows deshalb so ein tief gehendes Erlebnis und ihr Sound so unwiderstehlich wie wie wahrhaftig. Die letzten sechs Monate hat das Trio mit der Arbeit an ihrem neuen Longplayer verbracht. Und obwohl die Musik sie schon nach Schweden und das UK, nach Austin und L.A. verfrachtet hat, bevor sie beim französischen Indie-Label Riptide unterzeichnet haben, besteht die Band darauf die neuen Songs zuhause im eigenen Proberaum live aufzunehmen. Erst nachdem das Grundgerüst steht ziehen sie weiter in die Riverside Studios in Berlin, um den Stücken den letzten Schliff zu verpassen. Wie bei jeder echten Band ist ihr Sound mehr als die bloße Addition der einzelnen Elemente und schwer in Schubladen zu stecken. So etwa wie eine moderne Version von The Police, die sich von Tame Impala, den Arctic Monkeys und M83 hat inspirieren lassen.

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  • John Garner

    Die Gewinner der Pro7 Show „My Hit. Your Song.“ 2019 sind „on Tour“! Dreistimmiger Gesang, treibende Gitarren, pulsierende Drums sowie facettenreiche E-Gitarren und Akkordeon Einlagen. Songs zwischen herzzerreißender Ballade und mitreißendem Folkpop, Hymnen, Lieblingslieder. Innerhalb kürzester Zeit haben sich John Garner vom kleinen Akustikprojekt zu einer der überzeugendsten Livebands des Landes entwickelt. Mit unbändiger Spielfreude und Live- Energie erzählt das Augsburger Trio ehrliche, aus dem Leben gegriffene Geschichten, berührt, nimmt mit auf die Reise.

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  • Kann Karate

    Frage an alle: Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal mit der Faust auf den Tisch gehauen? Weil euch alles bis zum Himmel gestunken hat. Weil ihr die Schnauze voll hattet. Weil euch danach war. Und noch viel wichtiger: Wenn nicht, warum tut ihr es nicht einfach? Kann Karate machen es doch auch. Wer? Kann Karate. Nein, das ist nicht euer alter Tomate-Tomate-Oma kann Karate-Witz. Das ist vertonte Ehrlichkeit und eines der wenigen Lösemittel für all den Mist auf der Welt, der sich plötzlich in messerscharfen Gitarrenriffs und großen Indie-Melodien, bitterer Ernsthaftigkeit und selbstschützenden Fluchtgedanken auflöst. Irgendwas zwischen Post-Punk und Indierock. Zwischen Turbostaat und Vierkanttretlager. Aber wisst ihr was, hört doch einfach selbst…

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  • Lemony Rug

    Mit seiner ersten Single „I Won’t Turn Around“ befreite Lemony Rug sich 2019 von den Einschränkungen der zahllosen Möglichkeiten und folgte seiner Intuition. Mit seinem Soloprojekt Lemony Rug setzte der Songwriter Léon Rudolf alles auf Null und Neustart, denn nach Jahren der Suche und des Ausprobierens hat er endlich einen für ihn authentischen Weg gefunden, sich musikalisch auszuleben. Auf seiner kommenden EP verschmelzen zwischen erfrischenden Arrangements und vertrauten Gitarrenklängen kantige Indie-Rock- mit verträumten Dream-Pop- Elementen zu einem Sound, der sich am besten in einer Stimmung zusammenfassen lässt.

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  • Lienne

    Lienne ist die ungezügelte Lebenslust in Person. Sie verkörpert die absolute Sinnlichkeit in ihren Songs und dennoch spiegelt sie eine derbe aber auch philosophische Art wieder. Scheinbar federleicht spielt die junge Augsburgerin mit einer Vielzahl von Themen und beschäftigt ihre Hörer mit unglaublich vielen Emotionen und einer Leidenschaft, wie man es nur von internationalen Größen kennt! LIENNE bannt und befreit gleichzeitig und ist deshalb jetzt
    schon eine der ganz Großen!

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  • Lion Lion

    LIONLION ist eine Indierock-Band um die beiden eineiigen Zwillingsbrüder Michael & Matthias Rückert. Nach dem hochgelobten Debütalbum „The Atlas Idea“ folgte mit der EP „Rise & Fall“ dererste Vorgeschmack auf das zweite Album „Perspective“, welches im Sommer 2021 erneut unter eigenem Label erscheint.Ihre Soundwelt erinnert auf ganz eigene Art und Weise an die eingängigen Melodien Keanes, denCharme Notwists, den Bombast von Muse und den Drive von Mutemath. LIONLION finden damit die goldene Mitte zwischen Poesie und Sachlichkeit, Bewegung und Stillstand, großen Gesten und leisen Nuancen. Schnoddriger Britpop der Jahrtausendwende streift sphärische James-Bond-Filmmusik, Sgt. Pepper grüßt freudig die Klangsphären Pink Floyds und alles endet sanft in brachial melancholischer Zuversicht am Fender Rhodes.

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  • Rauke

    Seit 2018 formt der Sänger und Multi-Instrumentalist RAUKE aus dem Ruhrgebiet mit analogen und digitalen Instrumenten im Remix-Verfahren eine moderne Song-Ästhetik, die seine Punk-Einflüsse mit verzerrten Synthesizer Sounds vereint. Nach einer EP erscheinen im Jahr 2020 mit der Helmut-Trilogie drei Singles um den fiktiven Charakterhelden. Dabei fordern die literarisch am Rezitativ angelehnten deutschen Texte die Musik zu anspruchsvollen Arrangements auf, in denen sich Electronica und Drum&Bass mit Garage-Sound vermischen. Während das Feuilleton der Pop-Landschaft nachtrauert, schraubt sich RAUKE aus dem postindustriellen Untergrund seine eigene Zukunft zurecht.

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  • Seda

    Die 25-jährige Pop-Newcomerin SEDA aus München ist mit ihrer Debüt-EP ‘Spilled Thoughts’ Anfang 2018 erstmals in Erscheinung getreten und hat sich in der lokalen Szene schnell einen Namen gemacht, unter anderem aufgrund ihrer grandiosen Gesangstechnik und einer tief bewegenden Soulstimme (Zitat PULS “Band der Woche” in KW13, 2018beim Bayrischen Rundfunk). Ihre Soul-und Jazz-Einflüsse und die Liebe zur Musik erbte sie von ihren Eltern – der türkische Name “Seda” bedeutet treffenderweise in etwa so viel wie “Stimme”. Nachdem sie mit ihrer Band als Vorgruppe für u.a. Jess Glynne, IDER und Will Varley wachsen durfte, brachte sie all diese Erfahrungen in ihre Musik mit ein. Die Veröffentlichung der souligen Pop-Single ‘Beautiful Mess’ zog die Aufmerksamkeit von Amazon Music auf sich und wurde als deren “Entdeckung der Woche” präsentiert, mitunter auch live beim Amazon Music Showcase im Rahmen des renommierten Reeperbahn Festivals im September 2019 in Hamburg. Mit ihrem charismatischen androgynen Style verkörpert sie ein modernes Selbstverständnis der Gleichberechtigung aller Menschen.

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  • Telquist

    2020 ist ein A****loch. Die Gründe sind uns allen hinlänglich bekannt. Wie so vielen anderen hat dieses Jahr und die untrennbar damit verbundene Pandemie auch Sebastian Eggerbauer aka TELQUIST einen Strich durch die Rechnung gemacht: Album verschoben, Tour (2x) verschoben. Dieses Kapitel, das Ende 2019 mit der ersten Single-Auskopplung begann und 2020 mit einem Album- Release enden sollte, muss ein bisschen länger dauern und langsam stellt sich heraus, dass das in diesem Fall auch etwas Gutes haben könnte. Was soll’s also? Dann die Platte eben nächstes Jahr, den eigentlich als Lead-Single gedachten Indie-Hit „Mojo“, mit seiner schillernden Sample-Hook auf groovigem Gitarren-Brett gibt’s jetzt schon. Darin singt Telquist gewohnt laidback, aber mit Ambition zur Geschwindigkeit von Selbstdarstellung, Selbstzweifel, Abgrenzung, Coolness und der Flucht nach vorne.

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  • The Deadnotes

    Nach über 500 Shows in über 25 Ländern unter anderem als Toursupport von Acts wie Leoniden, Itchy oder Adam Angst, geht es gerade erst los. Die Inbrunst, mit der das Trio die Band seit nunmehr fast zehn Jahren betreibt, ist ansteckend. Mit dem neuen Album „Courage“, veröffentlicht auf dem bandeigenen Label „22Lives Records“, haben The Deadnotes Anfang 2020 noch die bis dato größte eigene Headlinertour gespielt, bevor die zweite Tourhälfte der Pandemie zum Opfer fiel. Doch unterkriegen und innehalten ist nicht. In der Zwischenzeit veröffentlicht die Band u.a. ein neues Video zur Albumsingle „Ghost on the Ceiling“, exklusiv präsentiert vom renommierten US Magazin „Alternative Press“, sowie die „Waldsee Live Session“. Die Session wurde eigens produziert und gefilmt am Tag der pandemiebedingten Absage der Album Release Show in der Heimat Freiburg. Diese zeigt nicht nur eindrucksvoll die Livequalitäten der Musiker, sondern auch eine beeindruckende Mentalität immer aktiv nach vorne zu schauen und schwierige Situationen kreativ zum Besten zu wenden. Dies macht The Deadnotes zweifelsfrei zu einer der interessantesten aktuellen und internationalen Newcomer im Indie/Punk Bereich.

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  • Voltkid

    Die fünf Jungs aus Ulm machen den Sound, der dir in deiner Cloudrap verseuchten Playlist fehlt. Was dem Trap der Rap, sind bei VOLTKID die Gitarren. Angeschlossen, angesteckt und ab geht die wilde Fahrt. Was sind schon Genres? Abwechslungsreich mit eingängigen Riffs, treibenden Drums, gedankenverlorenen Texten und einer markanten Stimme: Tanzt, singt, lacht, weint – macht was Ihr wollt, solange es voller Emotionen ist. VOLTKID möchte euch ein Stückchen von dem Feeling zurückgeben, welches Ihr in den schlechtbeleuchteten und rauchdurchzogenen Kellerclubs gespürt und liegen gelassen habt. Es muss nicht alles sauber und perfekt sein. Endlich raus aus dem Proberaum und rauf auf die Bühnen Deutschlands. Immer mit dem unbändigen Tatendrang die Menschen zu erreichen.